Bisher fand unser Kleidertausch immer in der warmen Jahreszeit statt, da ja das Foyer im Kesselhaus im Winter nicht beheizbar ist. Nachdem Michael Bloeck im Dezember 2013 seine neuen Atelierräume im Gallus bezogen hat, können wir auch dort Veranstaltungen machen und möchten das gleich mal mit einem Kleidertausch ausprobieren.

Ihr seid also herzlich willkommen zum

jour:fritz Spezial „Kleidertausch im Gallus“,
8. März 2014 ab 19:00 Uhr
organisiert von Fritz Deutschland e.V. und Kulturnetz-Frankfurt e.v. bei
Be Poet
Langenhainerstraße 26, Ecke Idsteinerstraße
Frankfurt-Gallus
S-Bahn Gallus hintere Treppe zum Bus 52 Haltestelle Schneidhainerstraße oder Straßenbahn 11, Haltestelle Rebstöckerstraße bis Idsteiner laufen (Kostenlose Parkplätze vor der Tür)

Wie funktioniert so ein Kleidertausch? Jede(r) ist herzlich willkommen! Alles was an Kleidung (Pullis, Hosen, Röcke, Jacken, T-Shirts, Kleider, Schuhe, Tops, Hemden, Unterwäsche …) und Accessoires (Schals, Handtaschen, Schmuck, Hüte, Tücher…) aus Deinem Schrank raus soll oder was Du nicht mehr anziehen möchtest kannst du mitbringen. Was nicht getauscht wurde muss jede(r) wieder mitnehmen! Je mehr unterschiedliche Klamotten, Accessoires und Größen dabei sind, umso besser. Auch diejenigen, die gerade nichts zu tauschen haben sind willkommen, weil sich die Bedürfnisse oft ergänzen.
Und so hat jede(r) Gelegenheit auch mal etwas anzuprobieren, was sie/er vielleicht sonst nicht tragen würde. Wir stellen Tische und eine Umkleide zur Verfügung. Alle mitgebrachten Sachen werden auf den Tischen verteilt und dann kann jede(r) stöbern, ob etwas für sie/ihn dabei ist. Außerdem verbinden wir auf diese Weise Klamottensuche mit Nachhaltigkeit und einem schönen Abend.
Wir freuen uns auf Euch und Eure Klamotten!

Vassar party

Wie im letzten Jahr will ich auch dieses Jahr wieder frühzeitig einen Überblick bieten, auf was Ihr Euch 2014 beim jour:fritz freuen könnt. Ich hoffe, dass es mir und allen Beteiligten wieder gelingen wird, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zu bieten und wir schöne Abende im Kesselhaus zusammen verbringen werden.

Hier nun die geplanten Termine:

  • 16.05.2014 – Uwe Lübbermann: Premium Cola
    Premium Cola ist nicht nur ein stark koffeinhaltiges Getränk, sondern ein interessantes Beispiel, dass Wirtschaft auch anders funktioniern kann als sich gegenseitig übers Ohr hauen oder Profitmachen auf Teufel-komm-raus. Wie das alles gehen soll und im Detail aussieht, wird uns der Gründer und Organisator Uwe Lübbermann in epischer Breite erzählen und Fragen beantworten.
  • 20.06.2014 – Fotografie, Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild
    Fotografieren und Publizieren von Bildern ist heute einfacher den je. Ob Print oder Online, ohne passende Bilder geht kaum mehr was. Allerdings gibt es sowohl beim Erstellen von Fotografien und beim Publizieren von Bildern einige Dinge, die beachtet werden sollen, sonst können schnell teure Abmahnungen oder Rechtsstreitigkeiten die Folge sein. Ein wenig Licht ins Dunkle rund um die rechtliche Seite und einen kurzen Überblick was alles zu beachten ist versucht Finn an diesen Abend zu bringen.
  • 18.07.2014 – Mulitmediale Lesung mit Peter B. (Kulturnetz Frankfurt e.V.)
  • 15.08.2014 – Kleidertausch
    Wir – Finn und Charlotte – laden, wie jedes Jahr, zum Kleidertausch Abend für Männer und Frauen ein. Jede(r) ist herzlich willkommen! Alles was an Kleidung (Pullis, Hosen, Röcke, Jacken, T-Shirts, Kleider, Schuhe, Tops, Hemden, Unterwäsche …) und Accessoires (Schals, Handtaschen, Schmuck, Hüte, Tücher…) aus Deinem Schrank raus soll oder was Du nicht mehr anziehen möchtest kannst du mitbringen. Was nicht getauscht wurde muss jede(r) wieder mitnehmen! Je mehr unterschiedliche Klamotten, Accessoires und Größen dabei sind, umso besser. Auch diejenigen, die gerade nichts zu tauschen haben sind willkommen, weil sich die Bedürfnisse oft ergänzen.
    Und so hat jede(r) Gelegenheit auch mal etwas anzuprobieren, was sie/er vielleicht sonst nicht tragen würde. Wir stellen Tische und eine Umkleide zur Verfügung. Alle mitgebrachten Sachen werden auf den Tischen verteilt und dann kann jede(r) stöbern, ob etwas für sie/ihn dabei ist. Außerdem verbinden wir auf diese Weise Klamottensuche mit Nachhaltigkeit und einem schönen Abend.
  • 19.09.2014 – Filmnacht „Die Aufzeichnungen des Jonas P.“
    Stephan Kannowski zeigt uns an diesen Abend seinen Film – und wenn wir wollen das Making Of dazu. Die Dreharbeiten sind von Arbeitslosen zum Thema Arbeitslosigkeit ohne finanzielle Eigenmittel bewerkstelligt worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In äußerst humorvoller Weise wird in den „Aufzeichnungen des Jonas P.“ der Alltag Betroffener thematisiert. Als Verkaufs-Gag und anti-heldischer Osterhase tingelt der Hauptdarsteller Nicolai Bockelmann durch ganz Frankfurt und beleuchtet dabei die hintersten Winkel der Stadt aus der Perspektive seines Verlustes. Ob das alles schließlich doch noch irgendwie gut enden wird, hängt eindeutig vom Großen und Ganzen ab.Mit im Film sind: Nicolai Bockelmann, Jim Brutto (Schauspieler und Photograph) und vielen andere interessante Künstlerpersönlichkeiten, von denen einige zum ersten Mal vor der Kamera gestanden haben.
  • 17.10.2014 – Cornelia Heier: Fritz deutschlanD „Was’n das?“ – Die Geschichte in Wort und Bild.
    Wer schon immer mal genauer wissen wollte, was es denn mit Fritz deutschlanD auf sich hat, wie alles angefangen hat, wo die Wurzeln liegen, was sich im Laufe der Jahre dort entwickelt hat, was sich in den vielen Jahren an legendären Dingen ereignet hat – Lela erzählt und zeigt es uns.

Die jour:fritz-Saison neigt sich der Winterpause zu und wir haben für den letzten Termin noch ein besonders interessantes Thema:

Kunst für und mit dem öffentlichen Rum – Vortrag mit Bildern und gemeinsamer Projektentwurf für und im öffentlichen Raum von CFCh Heier

Intervention_Heier

„Der öffentliche Raum wird beplant, umgebaut, steckt voller Angebote und Verbote, ist angehäuft von Geschichte und Zukunft. Er ist eine logistisch organisierte Zuordnung architektonischer, akustischer, olfaktorischer und optischer Signale, die die Bewegungsabläufe und die Wahrnehmung jedes Einzelnen beeinflussen.“ (Heier)

„Indem wir Räume in oftmals höchst komplizierten arbeitsteiligen Prozessen produzieren, produzieren wir gleichzeitig ihre soziale Bedeutung, und jedes Kind, das lernt, mit dem Raum umzugehen, erlernt gleichzeitig die Regeln, mit deren Hilfe es die, den Räumen anhaftende Symbolik entschlüsseln kann.“ (Hamm 1982, 25;)

Wie immer laden wir Euch ab 19:00 Uhr ein, der Vortrag beginnt gegen 20:00 Uhr.

Stoppen und Steuern – wirksame Wege aus dem Gewohnheitsdschungel
Wie Alexander-Technik Ihr Leben verändert

Husten, Räuspern, heisere Stimme – Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Mausarm – Stress, emotionale Überreaktion, kreisende Gedanken. Was haben diese Dinge miteinander zu tun? Sie fallen nicht vom Himmel als unser unvermeidliches Schicksal … Sie entstehen durch Gewohnheiten, wie wir etwas tun und vor allem: was wir mit uns selbst tun.

F.M. Alexander (1869-1955) war Shakespeare-Rezitator und suchte eine Lösung für seine immer wieder auftretenden Stimmprobleme, die ihn sehr einschränkten und seine Karriere gefährdeten.

Alexander entdeckte in umfangreichen Selbstexperimenten, dass wir den Gebrauch, den wir von uns selbst (unserem Körper, Emotionen und Reaktionen) machen, mit einer zuverlässigen sensomotorischen Selbstwahrnehmung besser verstehen können. Nicht nur das: wir lernen, wann und wodurch wir mittels unserer (auch mentalen) Gewohnheiten das Zusammenspiel und die Wechselwirkung von Denken und Bewegen, Kopf und Körper empfindlich stören.

Also: statt am Abend völlig gestresst ins Sofa zu sinken, bemerken Sie schon während Ihrer Arbeit, wie Verspannungen entstehen (wollen) und können sie stoppen. Statt sich unmäßig über den Kollegen zu ärgern und den Rest des Tages unwohl zu fühlen, entdecken Sie das Muster Ihres Ärger, können angemessen reagieren – und der Tag ist gerettet.

Wir bekommen mit der Alexander-Technik eine Art Betriebsanleitung für uns selbst, um uns zu beobachten, besser zu verstehen, bewußt zu steuern und, wenn gewünscht, uns zu verändern. Viele Menschen sind begeistert von der Leichtigkeit, der mentalen Freiheit und der inneren Gelassenheit, die sie durch Alexander-Technik erleben.

Der Vortrag stellt neben einer kurzen Geschichte der Technik die Grundideen und Arbeitsweisen der Alexander-Technik auch anhand praktischer Aktivitäten vor. Alle, ob sie nur zuhören möchten oder direkt ausprobieren wollen wie diese Methode funktioniert und was es damit auf sich hat, sind herzlich dazu eingeladen. Auch wer kein besonderes Interesse an dem Angebot hat, kann gerne kommen und nach dem Vortrag auch bei diesem Netzwerktreffen im September durch einfaches Dabeisein mithelfen, einen angenehmen Austausch- und Kennlern-Abend zu gestalten.

Gabriele Breuninger kennt Alexander-Technik seit 23 Jahren und bietet Trainings seit 16 Jahren an. Sie vereint in ihrer Coaching- und Trainingsarbeit die über 100 Jahre alte Selbstmanagementmethode Alexander-Technik, das REISS Profile und ihr Gespür für den Menschen mit klassischen Coachingmethoden. Sie hat eine eigene Beratungspraxis in Frankfurt und coacht zu allen Themen der Veränderung und der persönlichen Entwicklung eines Menschen. Mit Alexander-Technik hält sie Seminare in Unternehmen, insbesondere auch zum Thema Präsentation sowie Gesundheit am Arbeitsplatz. Sie absolvierte ein Musikstudium, eine PR-Ausbildung, eine Coachingausbildung sowie ein Masterstudium Coaching.

Mehr Informationen auf www.Kunst-der-Lebensbewegung.de und www.alexandertechnik-frankfurt.de

Ich freue mich für Samstag, den 7. September ab 20:00 Uhr etwas ganz besonderes ankündigen zu können, eine Veranstaltung des Kulturnetz Frankfurt e.V. in Kooperation mit Fritz deutschlanD e.V.:

Ursonate von Kurt Schwitters
Einführung und Rezitation: Dirk Huelstrunk (www.soundslikepoetry.de)

Die 1922 – 32 entstandene „Ursonate“ des vielseitigen Hannoveraner Künstlers und Autors gilt heute als Meisterwerk der klassischen Lautpoesie. Das 30minütige Langgedicht kommt ganz ohne Worte aus. Buchstaben und Buchstabengruppen werden gegeneinander gewertet, wie Schwitters es ausdrückte. Dabei entsteht keine Geräuschkakophonie sondern ein klar strukturiertes, rhythmisch rasantes Sprech-Werk in der strengen Form der Sonate.

Soundpoet, Autor und Kulturnetz-Vorstand Dirk Huelstrunk gibt eine kurze Einführung und rezitiert die komplette Ursonate aus dem Kopf.

Eintritt ist frei – Spenden für den Künstler sind erwünscht.Einlass ab 19:00 Uhr.